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Der AKADEMIKERiNNEN-GUIDE 2018 von CAREER

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Seit 29 Jahren erscheint Österreichs Karrierebibel im CAREER Verlag – der AKADEMIKERiNNEN-GUIDE, Österreichs Entscheidungsratgeber für den jungen Arbeitsmarkt.

JOBAUSWAHL WO IST MEIN

JOBAUSWAHL WO IST MEIN JOB? Wer aus der Vielfalt an Quellen für Jobangebote die attraktivsten Jobs herausfiltern will, braucht viel Know-how. Doch welcher Weg ist der beste, um an den passenden Job zu gelangen? JOBANGEBOTE FINDEN Wie findet man sein Traumunternehmen? Wie finden Sie die konkrete Stelle, die zu Ihnen passt? • Das Jobangebot des AKADEMIKERiNNEN-GUIDE 2018 von CAREER ist mit 200 Spitzen-Arbeitgebern die erste Adresse für Top-Jobs am „jungen Arbeitsmarkt“. • Denken Sie bei Online-Stellenmärkten auch an kleinere, spezialisiertere Jobbörsen und an Google. • Das eigene Netzwerk ist ebenfalls eine Ressource, die man unbedingt nutzen sollte. • Die meisten Unternehmen schreiben aktuelle Jobangebote auf ihrer Website aus und bieten auch gleich die Möglichkeit zu einer Online-Bewerbung an. • Die Stellenanzeigen in Tageszeitungen sind nach wie vor eine interessante Jobquelle. „DER STAN- DARD“, „Die Presse“ und „Kurier“ sind wichtige überregionale Medien. oder auf spezielle Branchen spezialisiert sind; es gibt aber auch Headhunter, die ausschließlich internationale Top-Jobs präsentieren. NETZWERKE NUTZEN Die persönlichen Kontakte und Netzwerke werden immer wichtiger. Etwa ein Drittel aller Stellen wird über Netzwerke vergeben. Ein breit gefächertes und verlässliches Netzwerk ist ein wichtiger Faktor für beruflichen Erfolg und die persönliche Karriere. Daran sollte man schon früh denken und arbeiten. Fast jede höher bildende Schule hat eine Art AbsolventInnen-Club, durch den man mit ehemaligen LehrerInnen und SchulkollegInnen in Kontakt bleiben kann. Auch Universitäten bieten Alumni-Clubs, in denen Sie netzwerken können. Eine grenzübergreifende Alumni-Organisation finden Sie unter: www.alumni-clubs.net TIPP Denken Sie langfristig. Nur weil Ihnen manche Kontakte im Moment scheinbar keinen Vorteil bringen, heißt das nicht, dass sich das in Zukunft nicht ändern kann. • Auch in Branchenmagazinen sind interessante Jobangebote zu finden. • PersonalberaterInnen spielen als Vermittler eine wichtige Rolle auf dem Arbeitsmarkt. Es gibt AnbieterInnen, die auf den „jungen Arbeitsmarkt“ Die wichtigsten Tipps, um ein gutes Netzwerk aufzubauen: • „Viel hilft viel” trifft in diesem Fall nicht zu. Es kommt nicht auf die Größe, sondern auf die Qualität Ihres Netzwerks an. 54 akademiker/innen-guide 2018

jobauswahl • Sie müssen das Rad nicht neu erfinden. Es gibt auch die Möglichkeit, in bestehende Netzwerke einzutreten. • Wichtig ist die Heterogenität der Gruppe. TIPP Wenn Sie sich für ein Unternehmen interessieren, das momentan keine offenen Stellen ausgeschrieben hat, zögern Sie nicht, sich initiativ zu bewerben. • Stichwort Visitenkarten: Haben Sie immer Ihre Karte parat und sammeln Sie Visitenkarten anderer Menschen. Die Personalabteilung kann Ihnen Auskunft geben, wie Ihre Bewerbung aussehen soll und an wen sie zu richten ist. • Besuchen Sie gezielt Alumni-Veranstaltungen. • Freiwilligenarbeit verursacht zwar Aufwand, bringt Ihnen aber zahlreiche Kontakte und Möglichkeiten. Ein gut funktionierendes Netzwerk kann Ihrer Karriere den nötigen Schwung geben. Achten Sie aber auf gut ausgewählte Kontakte! STELLENANZEIGEN Aus einer Stellenanzeige lassen sich viele nützliche Informationen ziehen, mit denen man sich ein gutes Bild der Position an sich und des Unternehmens machen kann. Je präziser die Anzeige formuliert ist, desto professioneller ist das Recruiting und desto mehr Wert wird auf MitarbeiterInnen gelegt. Professionelle Anzeigen enthalten folgende Informationen: • Art des Unternehmens, Branche • Ansprechperson für Rückfragen • Produkte bzw. Leistungen • Standort • Position, Aufgabengebiet • Eintrittstermin • Anforderungen an den/die BewerberIn (fachlich, persönlich) • Leistungen, die das Unternehmen für seine MitarbeiterInnen erbringt • Gehalt Im Zuge der BEST-RECRUITERS-Erhebung 2017/18 wurden an die 412 Top-Arbeitgeber Österreichs je drei Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen und eine Initiativbewerbung versendet: 71 % der Arbeitgeber akzeptierten auch Initiativbewerbungen (ab S. 36). JOBS IM ÖFFENTLICHEN DIENST Für alle Jobs im öffentlichen Dienst gilt – mit wenigen Ausnahmen – Ausschreibungspflicht. Wenn eine ressortinterne Anfrage sowie eine Anfrage bei der im Bundeskanzleramt eingerichteten „Jobbörse“ ergeben hat, dass für einen Arbeitsplatz kein geeignete/r KandidatIn aus dem Bundesdienst zur Verfügung steht, wird eine öffentliche Ausschreibung eingeleitet. Die Stelle wird dann u. a. in der Jobbörse der Republik ( www.jobboerse. gv.at) ausgeschrieben. Die Berufsbilder im öffentlichen Dienst sind auf Bundesebene sehr vielfältig. Informieren Sie sich im Detail auf den Homepages der einzelnen Ressorts. EU-JOBS Nicht nur aufgrund der Bezahlung ist ein Job in einer EU-Institution hochattraktiv. Qualifikation ist hier das wichtigste Stichwort. Meist reicht nicht nur die Kenntnis einer der EU-Amtssprachen aus, man muss auch mindestens eine zweite Gemeinschaftssprache sprechen. Besonders wichtig sind naturgemäß englisch und französisch. 55

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