Aufrufe
vor 5 Monaten

Der MATURANTiNNEN-GUIDE 2018 von CAREER

  • Text
  • Schule
  • Karriere
  • Studienwahl
  • Tipps
  • Orientieren
  • Entscheidung
  • Unternehmen
  • Ausbildung
  • Branche
  • Studium
  • Matura
Der MATURANTEN-GUIDE von CAREER fasst alle relevanten Informationen zu beruflichen Aus- und Weiterbildungen, Alternativen zum akademischen Weg, Studienrichtungen und zum direkten Berufseinstieg zusammen. Kompakt, prägnant und in der Sprache der Zielgruppe.

Kollegs gibt es zu den

Kollegs gibt es zu den Bereichen: Anlagentechnik und Energieplanung, Bautechnik, Chemie, Design, Druck- und Medientechnik, Elektronik, elektronische Datenverarbeitung und Organisation, Elektrotechnik, Facility Management, Fotografie und visuelle Medien. Außerdem Innenraumgestaltung und Holztechnik, Kindergartenpädagogik, Kunststofftechnik, Kollegs an Handelsakademien, Kollegs für wirtschaftliche Berufe, MaschineningenieurInnenwesen, Möbelbau und Innenausbau, Mode und Bekleidungstechnik, Multimedia, Optometrie, Sozialpädagogik, Tourismus und Freizeitwirtschaft, WirtschaftsingenieurInnenwesen und einige mehr. KOLLEGS SCHLIESSEN MIT EINER DIPLOMPRÜFUNG UND GEWERBEBERECHTIGUNG AB. {4} KOLLEG, ICH KOMME! Vor allem für AHS-MaturantInnen sind die sogenannten Kollegs eine willkommene Möglichkeit, zu beruflich verwertbarem Know-how zu kommen. Aber auch als AbsolventIn einer berufsbildenden höheren Schule kann man durch ein Kolleg eine interessante BHS-Ausbildung einer anderen Fachrichtung erhalten. Angeboten wird neben der Ausbildung einer berufsbildenden höheren Schule auch die Ausbildung an einer Anstalt der LehrerInnen- und ErzieherInnenbildung. Die Ausbildung dauert in der Regel vier Semester. Für bereits Berufstätige werden die Lehrveranstaltungen oftmals am Abend abgehalten, in diesem Fall dauert das Kolleg sechs Semester. Abgeschlossen wird das Kolleg mit einer Diplomprüfung. Wer eine technische Ausbildung an einem Kolleg und eine mindestens dreijährige einschlägige Berufspraxis nachweisen kann, darf sich die Standesbezeichnung „IngenieurIn“ verleihen lassen. Vorteile: berufspraktische Ausbildung, kurze Dauer, Vereinbarkeit mit einem Job. Nachteile: zwei Jahre mehr auf der „Schulbank“, Absage bei zu wenig TeilnehmerInnen möglich. Detailinformationen finden Sie unter: www.berufsbildendeschulen.at. + i CHECKLISTE WAS IST WICHTIG FÜR BILDUNGSENTSCHEIDUNGEN ¤ ¤ Bildungsentscheidungen fallen nicht von selbst, sie müssen gut vorbereitet werden. ¤ ¤ Bildungsentscheidungen basieren auf individuellen Zielen – was ist Ihr persönliches Berufsziel? ¤ ¤ Welche Bildungswege führen zum Berufsziel – welche Alternativen gibt es dazu und welcher Weg entspricht Ihnen am meisten (z. B. Uni, FH, Praxis)? ¤ ¤ Bildungsentscheidungen fallen nicht von heute auf morgen – investieren Sie genug Zeit in Ihre Bildungsentscheidungen? ¤ ¤ Bildungsentscheidungen brauchen fundierte Informationsgrundlagen – wissen Sie genug über Ihre Bildungszukunft (Rahmenbedingungen, Kosten, Inhalte, Aufwand etc.)? ¤ ¤ Mit wie vielen AbsolventInnen der Bildungseinrichtung, die Sie besuchen wollen, haben Sie bereits gesprochen? 48 Maturant/innen-Guide ‘18

Matura – was nun? 01 {5} PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULE, ICH KOMME! Wem die Schule so gut gefallen hat, dass sie/ er selbst LehrerIn werden will, oder wer sich für den boomenden Gesundheitssektor interessiert, die/der ist mit der Berufsausbildung an den Pädagogischen Hochschulen gut versorgt. Die Pädagogischen Hochschulen bilden LehrerInnen für Volksschulen, Hauptschulen, Sonderschulen und Polytechnische Schulen aus, sowie LehrerInnen für die Sekundarstufe II (BerufsschullehrerInnen, LehrerInnen für den technisch-gewerblichen Bereich, LehrerInnen für Informations- und Kommunikationspädagogik, Mode- und Designpädagogik und LehrerInnen für Ernährungspädagogik). Wer LehrerIn für eine AHS werden will, muss an der Uni studieren. Der Hintergrund dafür: Der europäische „Bologna-Prozess“ zielte auf eine Vereinheitlichung der Studienstrukturen ab, damit es für Studierende einfacher ist, auch im Ausland zu studieren. Diese dreigliedrige Studienstruktur brachte auch in Österreich die Abschlüsse Bachelor, Master und PhD. Wissen muss man allerdings, dass BachelorabsolventInnen manchmal Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt haben. ExpertInnen erwarten, dass sich der Bachelorabschluss am Arbeitsmarkt aber – wie der Magister in den 1980er-Jahren – durchsetzen wird. + i CHECKLISTE Vorteile: fundierte Berufsausbildung. Nachteile: unterschiedliche Jobchancen bei Lehrberufen. Mehr Informationen finden Sie unter: www.bmb.gv.at und www.ph-online.ac.at {6} UNIVERSITÄT, ICH KOMME! Für diejenigen, die sich eine umfassende akademische Ausbildung wünschen, stellt die Universität eine passende Möglichkeit dar. Allerdings gilt: Universitätsstudium ist nicht gleich Universitätsstudium. Das gilt nicht nur für die unterschiedliche Praxis- und Berufsnähe einzelner Studien, sondern auch für den Studientypus (Bakkalaureat, Diplom- und Doktoratsstudium). DIE UMFASSENDE AUSBILDUNG AN DER UNIVERSITÄT ÖFFNET DEN WEG IN DIE FORSCHUNG ODER FÜR EINE AKADEMISCHE KARRIERE. DIE BERUFS- UND PRAXIS- NÄHE IST SEHR UNTERSCHIEDLICH. BIN ICH ÜBERHAUPT UNI-TAUGLICH? Wenn Sie die nachfolgenden Fragen nicht klar bejahen können, ist ein Uni-Studium vielleicht doch nicht ganz das Richtige für Sie. ¤ ¤ Habe ich Spaß am Denken? ¤ ¤ Kann ich mir Ziele auch ohne direkten Praxisbezug vorstellen? ¤ ¤ Bin ich offen für neue Wege? ¤ ¤ Bin ich ausdauernd genug, um mich mit komplexen Dingen zu beschäftigen? ¤ ¤ Lerne ich gut und gerne? ¤ ¤ Interessieren mich Zusammenhänge? orientieren und entscheiden 49

AKADEMIKERiNNEN-GUIDE

Der AKADEMIKERiNNEN-GUIDE 2018 von CAREER

MATURANTiNNEN-GUIDE

Der MATURANTiNNEN-GUIDE 2018 von CAREER

CAREER

CAREER Monitor 2018