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Der MATURANTiNNEN-GUIDE 2018 von CAREER

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Der MATURANTEN-GUIDE von CAREER fasst alle relevanten Informationen zu beruflichen Aus- und Weiterbildungen, Alternativen zum akademischen Weg, Studienrichtungen und zum direkten Berufseinstieg zusammen. Kompakt, prägnant und in der Sprache der Zielgruppe.

Absolut entscheidend ist

Absolut entscheidend ist die Wahl des richtigen Studiums. Folgende Fragen sollten Sie für sich unbedingt beantworten können: BEI EINIGEN STUDIENRICHTUNGEN SIND DIE STUDIEN- PLÄTZE BEGRENZT. ERKUNDIGEN SIE SICH RECHTZEITIG NACH DEN AUFNAHMEBEDINGUNGEN! Bachelor-, Master- und Diplomstudien an öffentlichen Universitäten gibt es in den Bereichen: ¤ ¤ Geistes- und Kulturwissenschaften ¤ ¤ Ingenieurwissenschaften ¤ ¤ Kunst ¤ ¤ Lehramt ¤ ¤ Medizin ¤ ¤ Naturwissenschaften ¤ ¤ Rechtswissenschaften ¤ ¤ Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ¤ ¤ Theologie Wichtig: Für einige Studien (z. B. Betriebswirtschaft, Biologie, Humanmedizin, Psychologie, Pharmazie, Veterinärmedizin, Zahnmedizin, Publizistik) ist die Zahl der Studienplätze mit Wahrscheinlichkeit beschränkt. Erkundigen Sie sich an den jeweiligen Unis, wie die Studienplätze vergeben werden. Fristen für besonders stark nachgefragte Studienrichtungen finden Sie auch im Internet unter www.studiversum.at ¤ ¤ Bin ich für das gewählte Studium wirklich geeignet? Bin ich bereit, das notwendige Engagement aufzubringen? ¤ ¤ Was genau sind die Studieninhalte? Welche Inhalte sind ergänzend dazu sinnvoll? ¤ ¤ Was tun Sie, wenn das gewählte Studium Ihren Erwartungen nicht entspricht? Oder wenn Sie die Zugangsvoraussetzungen nicht erfüllen? Wie lautet Ihr „Plan B“? ¤ ¤ An welcher Uni studiert man das gewählte Fach am besten? Wo Sie etwas studieren können, verrät Ihnen auf einen Klick das Wissenschaftsministerium (www.bmwfw.gv.at). ¤ ¤ In welchem Bereich kann und will ich mit dem Studium in weiterer Folge arbeiten? Vorteile: akademische Ausbildung auf hohem Niveau, unterschiedliche Dauer durch Bachelor-, Masterstudium und Doktorat möglich, viel Freiraum und Eigenverantwortung. Nachteile: oftmals fehlende Praxisnähe, wechselnde Jobaussichten, Zugangsbeschränkungen für einzelne Studien (aktuelle Information unter www.bmwfw.gv.at). Detailinformationen finden Sie unter: www.studienwahl.at {7} FACHHOCHSCHULE, ICH KOMME! Österreichs Fachhochschulen haben sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt. Aus guten Gründen: Als Studiengänge auf Hochschulniveau ermöglichen sie eine wissenschaftlich fundierte Berufsausbildung. Die Ausbildung umfasst meist ein Praxissemester, die Studiendauer ist deutlich kürzer als an den Universitäten. Im Studienjahr 2016/17 gab es rund 50.000 ordentliche Studierende an österreichischen 50 Maturant/innen-Guide ‘18

Matura – was nun? 01 Fachhochschulen, ein Großteil davon in Wien. Deutlich mehr als 2/3 jener Studierenden absolvieren ein Studium in den Bereichen Technik/Ingenieurwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften. FH-Studiengänge werden ebenso wie an Unis im gestuften Studiensystem (Bachelor/Master) angeboten. Fachhochschul-Studiengänge stehen damit in Form von Bachelorstudien (6 Semester), Masterstudien (2–4 Semester) sowie Diplomstudien (8–10 Semester) zur Verfügung. Die akademischen Grade lauten je nach Studiengang „Bachelor“, „Master“, „Dipl.-Ing“, „Mag. (FH)“ sowie „Dipl.-Ing. (FH)“. AbsolventInnen von Fachhochschul-Masterstudien und Fachhochschul-Diplomstudien sind zu einem facheinschlägigen Doktoratsstudium berechtigt. Fachhochschulstudien gibt es in den folgenden Bereichen: ¤ ¤ Gestaltung, Kunst ¤ ¤ Gesundheitswissenschaften ¤ ¤ Militär- und Sicherheitswissenschaften ¤ ¤ Naturwissenschaften ¤ ¤ Sozialwissenschaften ¤ ¤ Technik, Ingenieurwissenschaften ¤ ¤ Wirtschaftswissenschaften Rund die Hälfte der 446 Studiengänge, die im Studienjahr 2016/17 angeboten wurden, sind berufsbegleitend organisiert – man kann sie also auch neben einer Berufstätigkeit absolvieren. Im Unterschied zu Universitäten werden Fachhochschulen von privaten Erhaltern betrieben, die vom Bund und anderen Einrichtungen finanziell gefördert werden. Da die Anzahl der Studienplätze pro Jahr und Studiengang beschränkt ist, gibt es überall Aufnahmeverfahren. Solche Verfahren setzen aber bei Bachelor- und Diplomstudiengängen nicht unbedingt die Reifeprüfung voraus, sondern sie stehen auch für BewerberInnen mit einer einschlägigen beruflichen Qualifikation offen. Erkundigen Sie sich bitte beim jeweiligen Studienanbieter, was die genauen Studienvoraussetzungen sind. WAS IST BESSER – UNI ODER FACHHOCHSCHULE? Diese Frage beschäftigt viele angehende Studierende. Die Antwort hängt von der Fachrichtung und von den beruflichen Perspektiven ab. Eine Studie zeigt: AbgängerInnen von Universitäten technisch-naturwissenschaftlicher Fachrichtungen werden als TheoretikerInnen und KarrieristInnen wahrgenommen, jene aus einer FH hingegen als SpezialistInnen und PraktikerInnen. Die Jobchancen in den untersuchten Sparten sind laut Studie sowohl nach der Uni als auch nach der FH gut. Wichtig ist, dass das Studium zu Ihren Karriereplänen und zu Ihren Kompetenzen passt. Vorteile: hochwertige akademische Ausbildung mit starkem Praxisbezug, Orientierung an Bedürfnissen der Wirtschaft – bessere Arbeitsplatzchancen. Nachteile: mitunter stark „verschulter“ Betrieb, je nach Fachrichtung Mobilität notwendig. Detailinformationen finden Sie unter: www.bmwfw.gv.at, www.wegweiser.ac.at, und www.fachhochschulen.ac.at + i CHECKLISTE BIN ICH ÜBERHAUPT FH-TAUGLICH? Wenn die nachfolgenden Merkmale auf Sie zutreffen, sind Sie mit einer Fachhochschule goldrichtig: ¤ ¤ Ich interessiere mich zwar für wissenschaftliche Methoden, aber noch mehr für die praktische Anwendung. ¤ ¤ Ich interessiere mich für Wissen – aber am interessantesten ist das Wissen, das ich für den Beruf brauche. ¤ ¤ Ich lerne und studiere gerne in festen Strukturen. orientieren und entscheiden 51

AKADEMIKERiNNEN-GUIDE

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