Aufrufe
vor 1 Jahr

Der MATURANTiNNEN-GUIDE 2018 von CAREER

  • Text
  • Schule
  • Karriere
  • Studienwahl
  • Tipps
  • Orientieren
  • Entscheidung
  • Unternehmen
  • Ausbildung
  • Branche
  • Studium
  • Matura
Der MATURANTEN-GUIDE von CAREER fasst alle relevanten Informationen zu beruflichen Aus- und Weiterbildungen, Alternativen zum akademischen Weg, Studienrichtungen und zum direkten Berufseinstieg zusammen. Kompakt, prägnant und in der Sprache der Zielgruppe.

EIN GUTER BUSINESSPLAN

EIN GUTER BUSINESSPLAN IST ESSENZIELLER BESTANDTEIL DER KAPITALBESCHAFFUNG, WEIL SIE POTENZIELLE GELDGEBER DAMIT VON IHRER GESCHÄFTSIDEE ÜBERZEUGEN KÖNNEN. VIELE JUNGE UNTERNEHMERINNEN UND UNTER- NEHMER WISSEN GAR NICHT, WO UND WIE VIELE FÖRDERUNGEN SIE IN ÖSTERREICH BEKOMMEN KÖNNEN. KOSTENLOSE BERATUNG BIETEN NEBEN DER WIRTSCHAFTSKAMMER VERSCHIEDENE HOCHSCHULEN SOWIE INVESTITIONS- UND FÖRDERBANKEN AN. DER BEGINN: DIE PLANUNG Ein solider Businessplan bringt System in die erforderlichen Schritte, regt zum Überdenken der gesamten Unternehmungsstruktur an und steigert somit die Aussichten, das Vorhaben erfolgreich zu realisieren. Zugleich ist der Businessplan essenzieller Bestandteil der Kapitalbeschaffung, weil Sie eventuell potenzielle Geldgeber damit von Ihrer Geschäftsidee überzeugen können. Da Sie als MaturantIn voraussichtlich mit keinem oder nur sehr geringem Startkapital in die Selbstständigkeit starten, ist die Finanzierung kein zu unterschätzender Faktor. Der Businessplan bildet häufig die Basis für das spätere unternehmerische Handeln und sollte daher folgende Punkte beinhalten: ¤ ¤ Zusammenfassung des Vorhabens ¤ ¤ Darstellung der Produkt- und Unternehmensidee ¤ ¤ Markt-, Zielgruppen- und Wettbewerbsanalyse ¤ ¤ Marketing ¤ ¤ Gesellschaftsform ¤ ¤ Finanzplanung ¤ ¤ Chancen und Risiken NÜTZEN SIE AUCH DIE VIELFÄLTIGEN FÖRDERUNGEN Viele junge Unternehmerinnen und Unternehmer wissen meist gar nicht, wo und wie viele Förderungen sie in Österreich bekommen können. Aber gerade gezielte Fördermaßnahmen tragen dazu bei, dass Sie die Anfangsphase bis zu den ersten Einnahmen hin gut überstehen. Die Auswahl der Förderelemente ist vielseitig, und besonders Beratungsleistungen können oftmals kostenfrei durchgeführt oder am Ende steuerlich abgesetzt werden. Nicht selten wird sogar die komplette Beratung junger UnternehmerInnen gefördert. Kostenlose Beratung bieten neben der Wirtschaftskammer verschiedene Hochschulen sowie Investitions- und Förderbanken an. Private Unternehmens- und Gründerberatungsangebote sind in der Regel mit Kosten verbunden. Als UnternehmensgründerIn im wirtschaftlichen Bereich können Sie eine Prämie in der Höhe von 10 % Ihrer Investitionen beanspruchen. Maximal kann eine Summe von 30.000 Euro als Prämie bewilligt werden. Gefördert werden allerdings nur Investitionen in Österreich. 56 Maturant/innen-Guide ‘18

Matura – was nun? 01 UNTERNEHMENSNEUGRÜNDUNGEN NACH ALTERSGRUPPEN + i CHECKLISTE 10000 8000 6000 4000 2000 0 326 6.790 9.238 8.851 4.610 1.000 307 6.699 9.434 9.139 5.110 1.129 318 6.706 9.170 8.878 2012 2013 2014 2015 2016 5.087 1.199 360 7.329 9.246 9.259 unter 20 Jahre 20 bis unter 30 Jahre 30 bis unter 40 Jahre 5.740 1.422 384 7.590 9.437 9.731 6.564 1.768 40 bis unter 50 Jahre 50 bis unter 60 Jahre über 60 Jahre SELBSTSTÄNDIGKEIT – BIN ICH ÜBERHAUPT DAFÜR GEEIGNET? Finden Sie heraus, ob Sie ein UnternehmerInnentyp sind – bringen Sie folgende Persönlichkeitsmerkmale mit? ¤ ¤ Zur UnternehmerInnenpersönlichkeit gehört der Wille, die Dinge nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Wer immer nur den anderen den Vortritt lässt, hat als UnternehmerIn das Nachsehen. ¤ ¤ Das Wichtigste am Unternehmertum ist die KundInnen- und Verkaufsorientierung. Wer an KundInnen vorbei denkt und handelt, ist in der Selbstständigkeit fehl am Platz. UNTERNEHMENSNEUGRÜNDUNGEN NACH SPARTEN 23.232 ¤ ¤ Neue bzw. verbesserte Produkte und Dienstleistungen machen wettbewerbsfähig. Wer sich und das Unternehmen nicht laufend weiterentwickeln will, gefährdet den Erfolg. 20.000 10.000 19.661 19.935 20.311 21.573 ¤ ¤ Wer nicht kühl kalkulieren und wirtschaftlich denken kann, wird als UnternehmerIn bald in Schwierigkeiten geraten. Wirtschaftliches Denken ist die Grundlage für das erfolgsentscheidende Risikomanagement. 8.750 7.500 6.250 5.000 3.750 2.500 1.250 0 407 6.661 0 1.260 2.152 5.497 414 7.297 3 1.278 2.299 5.720 50 7.443 1 1.282 2.623 5.344 51 7.744 3 1.207 2.569 5.489 49 7.917 10 1.466 2.716 5.438 2012 2013 2014 2015 2016 Gewerbe & Handwerk Transport & Verkehr Industrie Tourismus & Freizeit Handel Information & Consulting Bank & Versicherung ¤ ¤ Die Selbstständigkeit ist in jeder Hinsicht riskant. Wer UnternehmerIn sein will, braucht den Mut zu Entscheidungen und die Konsequenz, sie auch umzusetzen. Absolvieren Sie den UnternehmerInnentest des Gründerservice, um mehr über Ihre unternehmerische Veranlagung herauszufinden – egal, ob Sie sich tatsächlich selbstständig machen oder nicht. Weitere Informationen: www.gruenderservice.at Quelle: Wirtschaftskammern Österreichs (Daten inkl. Selbstständige Personenbetreuer) orientieren und entscheiden 57

AKADEMIKERiNNEN-GUIDE

Der AKADEMIKERiNNEN-GUIDE 2018 von CAREER

MATURANTiNNEN-GUIDE

Der MATURANTiNNEN-GUIDE 2018 von CAREER

CAREER

CAREER Monitor 2018