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Der MATURANTiNNEN-GUIDE 2018 von CAREER

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Der MATURANTEN-GUIDE von CAREER fasst alle relevanten Informationen zu beruflichen Aus- und Weiterbildungen, Alternativen zum akademischen Weg, Studienrichtungen und zum direkten Berufseinstieg zusammen. Kompakt, prägnant und in der Sprache der Zielgruppe.

BILDUNGSWEG ZUM/ZUR

BILDUNGSWEG ZUM/ZUR PHYSIOTHERAPEUT/-IN Sie sind gerne mit Menschen zusammen, sind geduldig und empathisch? Sie haben keine Berührungsängste mit Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen? Sie möchten - in Absprache mit einem therapeutischen Team - eigenverantwortlich arbeiten und interessieren sich für die Anatomie und Gesundheit des menschlichen Bewegungsapparats? Dann könnte der Beruf PhysiotherapeutIn das Richtige für Sie sein. DER JOB Im Zentrum der Physiotherapie stehen einerseits präventive Aspekte, wie die Vermeidung von Störungen des Bewegungsapparats, sowie andererseits die Erhaltung und Wiederherstellung der Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers. Weiters geht es um Symptomverbesserung und Symptomkontrolle, um PatientInnen optimale Bewegungsfreiheit und Selbstständigkeit zu ermöglichen. Die Tätigkeit von PhysiotherapeutInnen umfasst neben der Problemidentifizierung auch die gesamte Planung und Umsetzung physiotherapeutischer Prozesse. Dabei kommen unterschiedlichste bewegungstherapeutische Behandlungskonzepte zum Einsatz, die ergänzt werden durch Massagen und physikalische Zusatzmaßnahmen wie Ultraschall, Strombehandlungen etc. Physiotherapeutische Behandlungen orientieren sich an den Beschwerden und den Funktionsoder Aktivitätseinschränkungen von PatientInnen. Die Behandlung wird individuell an das Alter und den Zustand der PatientInnen angepasst. PhysiotherapeutInnen arbeiten eng mit anderen therapeutischen Fachkräften, ÄrztInnen und Pflegepersonal zusammen. Physiotherapie wird zur Therapie und Rehabilitation durch ÄrztInnen verordnet und von PhysiotherapeutInnen eigenverantwortlich durchgeführt. Gute Beschäftigungschancen haben PhysiotherapeutInnen in Krankenanstalten, Rehabilitationszentren, in Instituten für physikalische Medizin sowie in ärztlichen Ordinationen, Heilbädern oder Kuranstalten. Gerade mit der steigenden Lebenserwartung steigt auch der Bedarf an kompetenten PhysiotherapeutInnen. WIE WERDE ICH PHYSIOTHERAPEUT/-IN? In den vergangenen 10 Jahren wurde die Ausbildung zum Physiotherapeuten/zur Physiotherapeutin vollständig akademisiert. Seit 2006 wurde die Physiotherapieausbildung im Zuge des Bologna-Prozesses in das Fachhochschul- System übergeführt und in ein Bachelorstudium umgewandelt. Mittlerweile hat man an vielen Fachhochschulen Österreichs die Möglichkeit, den Bachelor in Physiotherapie zu absolvieren. AUS- UND WEITERBILDUNG, Z. B.: Fachhochschulstudiengänge Physiotherapie z. B. FH Burgenland, FH Krems, FH Kärnten, FH St. Pölten, FH Joanneum, FH Salzburg, … 66 Maturant/innen-Guide ‘18

erufsbilder-panorama 02 BILDUNGSWEG ZUM/ZUR NAHRUNGSMITTEL- ANALYTIKER/-IN Sie haben Interesse an Naturwissenschaften und chemischen Vorgängen? Logisches Denken sowie analytisches Vorgehen zählen zu Ihren Stärken? Sie sind sorgfältig, geduldig und haben eine gute Beobachtungsgabe? Dann könnte der Beruf NahrungsmittelanalytikerIn das Richtige für Sie sein. Die Lebensmittelkontrolle unterliegt strengen Richtlinien und Standards, um den Schutz der öffentlichen Gesundheit zu gewährleisten. NahrungsmittelanalytikerInnen dokumentieren und archivieren alle ihrer Prüfprotokolle und verfügen über fundierte Kenntnisse im Umgang mit berufsspezifischen Softwaretools. In der Forschung und Entwicklung sind NahrungsmittelanalytikerInnen gefragte Fachkräfte. Arbeitsplätze findet man beispielsweise bei Nahrungsmittelherstellern, Brauereien sowie diversen Untersuchungslaboratorien. Dort kontrollieren sie zur Qualitätssicherung und -optimierung nicht nur die Endprodukte, sondern auch die notwendigen Betriebsabläufe. DER JOB Aufgrund der immer häufiger werdenden Allergien und Intoleranzen unterschiedlichsten Nahrungsmitteln und Inhaltsstoffen gegenüber spielt die Analyse der Zusammensetzung unserer Lebensmittel eine immer wichtigere Rolle. Genau für diese Untersuchung der Lebensmittel sind NahrungsmittelanalytikerInnen zuständig. Das Ausbildungs- und Leistungsspektrum eines/r Nahrungsmittelanalytikers/Nahrungsmittelanalytikerin ist sehr breit gefächert und umfasst Aspekte der Biochemie, Mikrobiologie, Lebensmitteltechnologie, Toxikologie und Ernährungswissenschaften. NahrungsmittelanalytikerInnen befassen sich mit der Untersuchung von Nahrungsmitteln, Getränken, Genussmitteln, Zwischen- und Fertigprodukten und vielem mehr. Ziel ist es, die Herstellungsprozesse sowie die Qualität der Produkte zu optimieren. WIE WERDE ICH NAHRUNGSMITTELANALYTIKER/-IN? Geeignete Ausbildungswege findet man beispielsweise an einer Höheren Lehranstalt für Chemie, Lebensmittel- und Biotechnologie oder Getreidewirtschaft und Biotechnologie. Alternativ dazu gibt es auch die Möglichkeit, ein Kolleg für Chemie zu besuchen. Wer gerne eine akademische Ausbildung in jenem Bereich absolvieren möchte, der sollte ein passendes Studium an einer Universität oder Fachhochschule wählen. AUS- UND WEITERBILDUNG, Z. B.: Universitätsstudien Universität für Bodenkultur Wien: Lebensmittel- und Biotechnologie Universität Wien: Ernährungswissenschaften Fachhochschulstudiengänge MCI Innsbruck: Bio- und Lebensmitteltechnologie Lebensmitteltechnologie & Ernährung www.maturantinnen-guide.at 67

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