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Der MATURANTiNNEN-GUIDE 2018 von CAREER

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Der MATURANTEN-GUIDE von CAREER fasst alle relevanten Informationen zu beruflichen Aus- und Weiterbildungen, Alternativen zum akademischen Weg, Studienrichtungen und zum direkten Berufseinstieg zusammen. Kompakt, prägnant und in der Sprache der Zielgruppe.

BILDUNGSWEG ZUM/ZUR

BILDUNGSWEG ZUM/ZUR SOFTWAREENTWICKLER/-IN Sie können sich vorstellen, in der EDV-Branche zu arbeiten und die meiste Zeit vor dem Computer zu verbringen? Sie haben Interesse an technischen und kaufmännischen Prozessen und verfügen über eine analytische Denkweise? Sie sind dazu fähig, Sachverhalte klar und verständlich darzustellen? Dann könnte der Beruf SoftwareentwicklerIn das Richtige für Sie sein. DER JOB Die Aufgabe des Softwareentwicklers/der Softwareentwicklerin besteht darin, den gesamten Entwicklungsprozess einer Software zu steuern. SoftwareentwicklerInnen analysieren, konzipieren und programmieren Neuanwendungen und pflegen bestehende Anwendungen. Auch Kundenkontakt ist im Arbeitsfeld der SoftwareentwicklerInnen vorhanden. Sie sind dafür zuständig, BenutzerInnen zu beraten und zu schulen. Dies kann entweder im Unternehmen selbst oder zuhause bei dem/der AuftraggeberIn stattfinden. Um die Aufgaben nach Absprache mit KundInnen und KollegInnen bedarfsgerecht durchführen zu können, ist eine gewisse Kommunikations- und Teamfähigkeit erforderlich. Vor allem aber benötigen Sie Kenntnisse über den gesamten Softwareprozess und müssen alle Software- Prinzipien sowie -Methoden beherrschen. Sie müssen die Arbeitsschritte nicht nur planen und durchführen, sondern auch auf ihre Effizienz und Wirtschaftlichkeit überprüfen. SoftwareentwicklerInnen arbeiten unter anderem in Computerkonzernen, Softwarehäusern sowie in Softwareabteilungen größerer Unternehmen. Außerdem bieten sich auch im Bereich der Selbstständigkeit gute Jobchancen. Hoch qualifizierte IT-Fachkräfte haben nach wie vor gute Chancen am Arbeitsmarkt. Besonders gefragt sind derzeit SoftwareentwicklerInnen und SAP-ExpertInnen. Auch in jenem Berufsfeld gilt: Kontinuierliche Weiterbildung führt zu beruflichem Erfolg! WIE WERDE ICH SOFTWAREENTWICKLER/-IN? Die Qualifikation zum Beruf SoftwareentwicklerIn erhalten Sie entweder durch ein Hochschulstudium oder in verschiedenen Lehrgängen. Auch Fachhochschulen bieten mittlerweile eine Vielzahl an Bachelor- sowie Masterstudiengängen im Bereich der Softwareentwicklung an. AUS- UND WEITERBILDUNG, Z. B.: Universitätsstudiengänge TU Wien und TU Graz: Informatik TU Wien und Universität Wien: Wirtschaftsinformatik Fachhochschulstudiengänge FH Oberösterreich: Software Engineering FH Kufstein: Web Communication & Information Systems 68 Maturant/innen-Guide ‘18

erufsbilder-panorama 02 BILDUNGSWEG ZUM/ZUR SICHERHEITSMANAGER/-IN Sie sind ein ruhiger und ausgeglichener Mensch? Nichts bringt Sie so schnell aus der Ruhe? Sie sind vorausdenkend, bewahren den Überblick und können mehrere Prioritäten gleichzeitig handhaben? Wenn Sie zusätzlich noch ein Organisationstalent sind, Konzepte entwickeln, erarbeiten und umsetzen können und kreativ sind, dann könnte der Beruf SicherheitsmanagerIn das Richtige für Sie sein. DER JOB SicherheitsmanagerInnen verantworten die Sicherheit von Unternehmen und kritischen Infrastrukturen wie z. B. Flughäfen, Kraftwerken oder Großveranstaltungen. Der Aufgabenbereich ist vielfältig und reicht von Brand- und Wasserschutz über Produktpiraterie bis hin zu Wirtschaftsspionage und der Prävention von Hackerangriffen. SicherheitsmangerInnen analysieren im Vorfeld den Sicherheitsbedarf, erstellen ein Konzept und anhand dessen ein Team, das in Anzahl und Qualifikation den Anforderungen des Jobs entspricht. Auch vor Ort sind sie präsent, bilden, je nach Bedarf, das Bindeglied zwischen den Mitarbeitern untereinander, der Polizei und dem Auftraggeber. Hier sind Entscheidungsfreudigkeit, Verantwortungsgefühl und ein kühler Kopf gefragt. Wichtig sind außerdem soziale Kompetenz, Stressresistenz und oftmals auch technisches Verständnis. Als SicherheitsmanagerIn kann man bei größeren bzw. mittelständischen Unternehmen, in der Sicherheitswirtschaft ebenso wie als selbstständige BeraterIn für einzelne Projekte tätig sein. WIE WERDE ICH SICHERHEITSMANAGER/-IN? Bisher funktionierte die Ausbildung vorranging nach dem Prinzip „Training on the Job“. Mittlerweile wird großen Wert auf eine gute Ausbildung gelegt, daher werden bevorzugt Interessenten mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium, z. B. Sicherheitsmanagement oder Jus mit Zusatzqualifikation Sicherheit, eingestellt. Auch Fremdsprachen, vor allem Englisch, sind sehr gefragt. Praxiserfahrung ist zudem ein weiterer Pluspunkt. AUS- UND WEITERBILDUNG, Z.B.: Universitätsstudium Donau-Universität Krems: Sicherheitsmanagement Lehrgänge • Akademische/r Brandschutz-Experte/in • Fire Safety Management, MSc • Information Security Management • Professional MSc Management und IT, Spezialisierung Information Security Management • Security and Safety Management, MSc • Veranstaltungssicherheits-Management (CP) Seminare • Seminare und Workshops zum Thema Brandschutz orientieren und entscheiden 69

AKADEMIKERiNNEN-GUIDE

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